Energiekosten – das klingt erstmal nach langen Abenden mit Excel-Tabellen, Kaffeemaschine auf Anschlag und dem leisen Wunsch, das Thema auf nächstes Quartal zu verschieben. Wir verstehen das. Aber ehrlich gesagt: Genau das ist die Strategie, die deinen Gewinn Jahr für Jahr ein Stück kleiner macht. Und 2026 ist ein Jahr, in dem sich besonders viel tut – sowohl auf dem Energiemarkt als auch in der Politik. Also: Kurz hinschauen. Es lohnt sich.
Die Iran-Krise macht Energie wieder teurer – aber nicht 2022-mäßig
Seit Ende Februar 2026 ist die Lage an den Energiemärkten wieder unruhig. Der Konflikt rund um die Straße von Hormus hat dafür gesorgt, dass das globale LNG-Angebot zurückgegangen ist und die Gaspreise in Europa seit Anfang März spürbar gestiegen sind. Für Gewerbekunden, die Energie auf dem freien Markt einkaufen oder deren Verträge bald auslaufen, ist das eine relevante Entwicklung.
Neukundentarife beim Strom sind seit Beginn des Iran-Konflikts von etwa 24,9 Cent auf rund 27,2 Cent pro Kilowattstunde gestiegen. Das klingt vielleicht nicht dramatisch – aber bei einem Gewerbekunden mit 100.000 kWh Jahresverbrauch macht das schnell mehrere tausend Euro Unterschied aus.
Die gute Nachricht: Experten sehen anders als 2022 keine physische Angebotsverknappung in Europa. Wir reden also von Preisdruck, nicht von Panik. Wer jetzt gut aufgestellt ist, kann das entspannt beobachten.
Was die Politik 2026 für Unternehmen auf den Weg gebracht hat
Die schwarz-rote Bundesregierung hat in diesem Jahr einige Weichen neu gestellt – und das lohnt sich zu kennen:
Industriestrompreis: Gerade erst grünes Licht bekommen
Die Europäische Kommission hat am 16. April 2026 den deutschen Industriestrompreis beihilferechtlich genehmigt. (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) Das ist frisch vom Tisch und konkret: Für energieintensive Unternehmen aus 92 Sektoren – darunter Chemie, Glas, Kunststoff, Maschinenbau und Halbleiterfertigung – soll bis zu 50 % des Jahresverbrauchs zu einem Zielpreis von 5 Cent pro Kilowattstunde bezogen werden können. Im Vergleich zum aktuellen Marktpreis ist das ein erheblicher Vorteil.
Wichtig zu wissen: Die Subvention wird rückwirkend ausgezahlt – du zahlst 2026 zunächst die vollen Energiekosten und erhältst die Förderung erst 2027 über das BAFA zurück. (Quelle: FlexPower) Das ist kein Fehler im System, aber ein Liquiditätsaspekt, den man im Blick haben sollte.
Bist du kein Großkonzern, sondern ein mittelständischer Betrieb? Dann schau genau hin: KMU profitieren nur von zwei der vier staatlichen Entlastungsmaßnahmen – und gleichzeitig steigen die staatlichen Umlagen auf Strom 2026 um rund 11 Prozent. Sprich: Die Entlastung kommt, aber sie kommt nicht automatisch bei jedem an.
Gasspeicherumlage: weg. Netzentgelte: rauf.
Seit Januar 2026 entfällt die Gasspeicherumlage, wodurch Kunden insgesamt um mehr als drei Milliarden Euro entlastet werden sollen. Das klingt toll – und ist es prinzipiell auch. Allerdings gilt: Für Gewerbekunden steigen die Gasnetzentgelte 2026 je nach Region um bis zu knapp zwölf Prozent, sodass die Entlastung durch den Wegfall der Umlage zumindest teilweise wieder aufgefressen wird.
Unterm Strich: Ein gemischtes Bild. Wer seinen Vertrag kennt und aktiv optimiert, gewinnt. Wer einfach im Bestandsvertrag sitzt und wartet, zahlt wahrscheinlich mehr als nötig.
Der Klassiker: Warum dein aktueller Vertrag wahrscheinlich zu teuer ist
Mal ehrlich: Wann hast du das letzte Mal deinen Strom- oder Gasvertrag unter die Lupe genommen? Falls die Antwort irgendwo zwischen „beim letzten Büroumzug“ und „keine Ahnung“ liegt – keine Sorge, du bist in bester Gesellschaft.
Das Problem ist strukturell: Energieanbieter sind nicht verpflichtet, gesunkene Beschaffungspreise an ihre Kunden weiterzugeben. Das heißt im Klartext: Wenn der Marktpreis fällt, bleibt dein Tarif trotzdem, wo er ist – sofern du nichts tust. Und wenn der Marktpreis steigt, bekommst du in der Regel recht zügig Post.
Als Energiemakler mit Fokus auf Gewerbekunden ist genau das unsere Aufgabe bei albfinanz: Wir schauen uns deinen aktuellen Vertrag an, vergleichen ihn mit dem, was der Markt gerade hergibt – und finden Konditionen, die zu deinem Verbrauchsprofil und deiner Planungssicherheit passen. Das Ganze kostenlos und ohne langes Hin und Her.
Großkundenkonditionen – auch für den Mittelstand
Was viele nicht wissen: Als Energiemakler haben wir Zugang zu Konditionen, die du als einzelner Betrieb am Markt so nicht bekommst. Wir bündeln Volumen – und das wirkt sich direkt auf den Preis aus. Egal ob du ein Handwerksbetrieb mit drei Fahrzeugen, ein Produktionsunternehmen auf der Schwäbischen Alb oder ein größeres Dienstleistungsunternehmen bist: Der Energieeinkauf lässt sich fast immer optimieren.
Und weil wir aus Reutlingen kommen und die Region kennen: Wir wissen auch, dass regionale Netzentgelte stark variieren und was das konkret für deinen Standort bedeutet.
Was du jetzt tun kannst
Drei Dinge – ganz konkret:
- Vertrag prüfen lassen. Wann läuft dein aktueller Strom- oder Gasvertrag aus? Oft gibt es Kündigungsfristen, die man kennen muss, um rechtzeitig wechseln zu können.
- Preisgarantie sichern. Angesichts steigender Marktpreise kann es sich lohnen, auf Tarife mit Preisgarantie von bis zu 24 Monaten zu setzen – gerade wenn die geopolitische Lage weiter unsicher bleibt.
- Gespräch vereinbaren. Keine langen Formulare, kein Kleingedrucktes. Ruf uns einfach an oder buch dir online einen Termin – auch per Video, wenn’s schneller gehen soll.
Energie ist einer der größten Kostenpunkte in jedem Gewerbebetrieb. Und einer der wenigen, bei dem du mit dem richtigen Partner wirklich etwas bewegen kannst – ohne großen Aufwand auf deiner Seite. Das ist unser Job. Und wir machen ihn gern.
Dein Team von albfinanz – dein unabhängiger Energiemakler aus Reutlingen.
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